Anmietungs-Fonds bringt maßgeschneidertes Angebot an den Hansaplatz

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Anmietungs-Fonds bringt House of Mercury in die City (Querformat); Personen v.l.n.r.: Thomas Tiemann (Verwaltungsleiter des pastoralen Raums Dortmund-Mitte), Anja Borrmann (Wirtschaftsförderung), Pablo Bachmann (House of Mercury), Tilmann Insinger (Citymanagement), Felix Würfel (House of Mercury)
Anmietungs-Fonds bringt House of Mercury in die City (Querformat); Personen v.l.n.r.: Thomas Tiemann (Verwaltungsleiter des pastoralen Raums Dortmund-Mitte), Anja Borrmann (Wirtschaftsförderung), Pablo Bachmann (House of Mercury), Tilmann Insinger (Citymanagement), Felix Würfel (House of Mercury) Stadt Dortmund / Leonardo Hering

Bislang nur mit einem kleinen Showroom in einem Hinterhof an der Saarlandstraße vertreten, eröffnet das „House of Mercury“ nun in der Hansastraße 61-63, im Herzen der Innenstadt. Die dortige Miete fällt dank Anmietungs-Fonds besonders günstig aus: Für zwei Jahre liegt sie für den Mieter bei 20 Prozent der Altmiete. Die Katholische Propsteigemeinde St.-Johannes-Baptist als Eigentümerin verzichtet auf einen Teil der normalen Miete. Die Differenz trägt die Stadt, unterstützt mit Landesmitteln aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“. So ergibt sich eine Anschubfinanzierung für ein neues Projekt.

Auf 174 Quadratmetern und zwei Etagen wird das Team um Pablo Bachmann und Felix Würfel ab der kommenden Woche die Kundschaft empfangen, jeweils dienstags bis samstags von 10 bis 19 Uhr. Den Kern des Sortiments bildet die eigene Mercury-Kollektion an Anzügen, Hosen, Hemden und Co., die als Maßkonfektion auf jeden Kunden individuell zugeschnitten wird.

Im Hansaviertel wird der Einkauf zum Erlebnis

„Mit dem starken Fokus auf persönliche Beratung und hochwertige Waren passt das Konzept sehr gut zu den weiteren Angeboten in den Propstei-Arkaden und in das Hansaviertel“, betont Citymanager Tilmann Insinger, der den Anmietungs-Fonds koordiniert. „Der Einkauf als Erlebnis ist hier genauso angestrebt wie etwa beim Wochenmarkt auf dem Hansaplatz – getreu dem Motto dieses City-Quartiers: Leben und erleben.“ Die Stadt tritt beim Anmietungs-Fonds als Mieterin und Weitervermieterin des Ladenlokals in Aktion. Dadurch kann das Citymanagement im engen Austausch mit Vermieter*innen und Nutzer*innen im Bewerbungspool herausarbeiten, welches Konzept zu welchem freien Ladenlokal passt. 

„Dank der Förderung aus dem Anmietungs-Fonds können wir uns hier als junges Unternehmen in einem attraktiven Umfeld präsentieren“, sagt Inhaber Pablo Bachmann. „Das gibt uns noch bessere Chancen, die Brand MERCURY zu etablieren, die neben Individualität und Qualität auch auf die Nachhaltigkeit der Mode setzt.“

Passend dazu sind auch die geschäftlichen Planungen der Betreiber auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Das hat auch die Propsteigemeinde überzeugt: „Die Aussicht auf Kontinuität ist neben der Qualität der Angebote ein entscheidender Punkt für die Vermietung unserer Ladenlokale“, sagt Thomas Tiemann, Verwaltungsleiter des pastoralen Raums Dortmund-Mitte. „Wir geben gerne einem aussichtsreichen, jungen Unternehmen mit passendem Sortiment die Chance, sich zu temporär gesponserten Konditionen zu etablieren, um gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft zu gehen. Für die gesamte Ladenzeile und die Attraktivität der City ist das langfristig viel gesünder.“

Anmietungs-Fonds sucht weitere Interessierte

Wer ähnlich denkt wie Thomas Tiemann und ein Ladenlokal in der City zu vermieten hat, kann sich jederzeit beim Citymanagement melden. Gleiches gilt für alle, die eine gute Nutzungsidee haben, die zur Belebung der City beiträgt. Das kann ein Geschäft sein, aber auch zum Beispiel ein Bildungsangebot, eine kulturelle Einrichtung, eine Gastronomie oder etwas anderes. Citymanager Tilmann Insinger und sein Team beraten  gern.

Alle Details zum Anmietungs-Fonds gibt es unter dortmund.de/citymanagement

Autor*in
Marion Haake